die Chronik des Vereins für das Jahr 2017


31.01.2017 Ehrenamtsfrühstück
Unser Verein bedankt sich mit diesem Frühstück am Anfang jeden Jahres bei den ehrenamtlichen Mitstreitern, die mit Ihrer engagierten Tätigkeit überhaupt erst ein interessantes und anspruchsvolles Vereinsleben möglich machen. Das "Frühstück" gibt darüber hinaus die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.






03.02.2017 Zeugnisübergabe
In diesem Jahr war alles etwas anders. Unsere Patenklasse hatte uns anläßlich der Übergabe der Halbjahreszeugnisse zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen. Anläßlich der Zeugnisübergabe durch die Klassenleiterin, Frau Stotko, erhielt jeder Schüler von uns ein kleines Büchergeschenk.
Im Anschluss an die Veranstaltung erlebten wir eine Führung durch die Schule.















Die Teilnehmer unserer Delegation bedanken sich recht herzlich bei den Schülern und Frau Stotko für die Einladung und erwiesene Gastfreundschaft.

16.02.2017 Fasching
Nicht nur in Köln am Rhein wird Fasching gefeiert. Das können wir ebenfalls.










08.03.2017 Internationaler Frauentag - Feierstunde
Auch in diesem Jahr haben wir dieses Datum genutzt, um an das Anliegen dieses Tages zu erinnern. Gleichberechtigung, zumindest per Gesetz und auf dem Papier haben wir in unserem Land. Die Wirklichkeit trifft in der Praxis leider oftmals nicht zu, und hier gibt es noch eine ganze Menge zu tun. Frauen tragen durch Familie und Beruf die Hauptlast in den Familien, werden in der Regel schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen und sind eine Minderheit in Führungspositionen. In der Vergangenheit waren wir hier bereits weiter, und mit den gesellschaftlichen Veränderungen hat sich in dieser Bezeiehung nicht alles zum Besseren verändert.










In diesem Jahr war unser Jörg verhindert und schickte daher stellvertretend Frau Bemmann mit einem Korb roter Rosen. Natürlich wurde auch dieses Mal mit einem Glas Sekt angestoßen, und Wolfgang forderte als Ausklang zum Tanz auf.


15.03.2017 Informationsveranstaltung zur neuen Pflegestärkunsverordnung (PSV)
Ab 2017: Pflegegrade ersetzen Pflegestufen Neben einer Erhöhung des Beitrages zur gesetzlichen Pflegeversicherung beinhaltet die Pflegereform vor allem eine Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffes und die Abschaffung der Pflegestufen. Dafür kommen neue Pflegegrade.
Die künftig 5 Pflegegrade sollen ermöglichen, dass die Pflegebedürftigen individueller eingestuft werden und damit auch bessere Leistungen erhalten. Konkret werden nicht mehr nur körperliche Fähigkeiten berücksichtigt, mit denen Pflegebedürftigen ihren Alltag meistern konnten. Auch geistige Fähigkeiten bzw. Defizite werden dann als Pflegebedürftigkeit anerkannt. Künftig wird also nicht nur darauf geachtet, ob der Patient den Alltag theoretisch, sondern auch tatsächlich praktisch meistern kann oder nicht. Die „Minutenpflege“, wie lange Pflegehandlungen dauern darf, gibt es nicht mehr.
Wir, die Mitglieder des Behindertenverbandes möchten uns recht herzlich bei Frau Simone Borchardt von der BARMER GEK Schwerin für ihren Vortrag mit verständlichen Erläuterungen dieser neuen Verordnung und ihr geduldiges Beantworten gestellter Fragen während der Veranstaltung bedanken.










28.03.2017 Frühjahrsputz
Wie in jedem Jahr, immer nach dem Winter steht rund um unser Haus ein Arbeitseinsatz als "Frühjahrsputz" an.
Arbeitsgeräte sind mehr als Helfer vorhanden. Immerhin konnen wir dieses Mal 9 Mitwirkende zählen.
Das Wetter meinte es gut, und Spass hat es auch gemacht.










19.04.2017 Frühlingsfest
Ein herzliches Dankeschön an die Akkordeongruppe für die musikalische Einstimmung auf Frühling, recht herzlichen Dank auch für die Sorge um unser leibliches Wohl an Frau Groth.
Das war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung mit einem vollen Haus.










05.05.2017 Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Die Organisation in der Vorbereitung der Veranstaltung durch den Behindertenbeirat war vorbildlich. Ein großes Dankeschön gilt es, an den Gastgeber, das Schlosspark-Center-Schwerin, für die Unterstützung und Umsetzung des Veranstaltungskonzeptes zu richten. Die Bedingungen für alle Mitwirkenden, angefangen von dem Platzangebot für den Aufbau der Infostände sowie die Bereitstellung von Mobilar, Tische und Stühle bis hin zu einer Bühnenfläche für kulturelle Darbietungen mit einer Mikrofon- und Lautsprecheranlage, waren optimal. Der An- und Abtransport der Mitwirkenden als auch deren spezifischer Ausrüstung, ohnehin immer ein Problem, erfolgt generell mit privaten Fahrzeugen, wurde dieses Mal sogar mit einer kostenlosen Parkmöglichkeit der PKW unterstützt.
Nun aber zum eigentlichen Thema:
Deutschland ist im Jahr 2007 der UN Menschenrechtskonvention zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen beigetreten und hat diese im Jahre 2009 verbindlich ratifiziert. Benachteiligungsverbote für Behinderte wurden damit in unser Grundgesetz aufgenommen. Danach und bis heute wurde Einiges umgesetzt, unter anderem hierin enthalten sind Gleichstellungsgesetze auf allen Ebenen.
Es geht darum, einen Weg zu einer inklusiven Gesellschaft zu finden, in der Menschen mit und ohne Behinderungen selbstbestimmt und gleichberechtigt zusammenleben und am gesellschaftlichem Leben teilhaben können.
Dabei geht es aber nicht nur um abgesenkte Bordsteinkanten für Menschen mit einer eingeschränkten Mobiltität aufgrund körperlicher Behinderungen oder ihres Alters zu unterstützen. Das Thema ist wesentlich breiter anzulegen. Gesetze zur Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderungen sind richtig. Es geht aber letztlich um deren Umsetzung. Dabei stehen wir noch immer noch am Anfang. Ich denke da nur an die bisher formale Gleichstellung von Mann und Frau, die es nur auf dem Papier gibt.
Ein „Protest“ oder aber eine Erinnerung der Betroffenen an übernommene Verpflichtung in Richtung der Politik sind daher leider immer wieder notwendig
Die Bezeichnung „Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ ist gerechtfertigt.
Leider wird Im allgemeinem Verständnis unserer Gesellschaft eine Behinderung grundsätzlich mit einem Rollstuhl oder lediglich einer Mobiltätseinschränkung verstanden.
Die Palette möglicher Behinderungen ist wesentlich größer und beinhaltet dabei Merkmale, die einem Betrachter zunächst gar nicht ins Auge fallen, als da sind Seh- und Hörbehinderte oder aber Menschen mit geistigen Behinderungen.
Zu dieser Problematik habe ich angebote, abgesehen von den Dreescher Werkstätten, die es ganz sicher in unserer Region gibt, leider vermisst.
Wir sind uns näher gekommen.
Ganz gleich, ob Diakonie, KISS, Arbeiter- und Samariterbund oder die Dreescher Werkstätten, die Veranstaltung bot Möglichkeiten, über den eigenen Tellerrand zu schauen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Schliesslich einigt uns trotz aller Unterschiede ein und dasselbe Ziel.
Der Veranstaltungsort im Stadtzentrum von Schwerin, auch wenn damit ganz sicher logistische Probleme der Mitwirkenden für An- und Abtransporte verbunden waren, war effektiv und vor allen Dingen wetterunabhängig. Kritikpunkt und Ansatz für künftige Veranstaltungen – fehlende Öffentlichkeitsarbeit als Werbung. Weder im Vorfeld noch im Nachgang habe ich in den lokalen Printmedien Mitteilungen finden können.
Ich freue mich bereits auf den Mai im kommenden Jahr 2018..
Karl-Heinz Priehn